Mehr denn je

Mehr denn je denke ich über diesen Text von  Erika Pluhar, einer meiner Lieblingskünstlerinnen nach. 

Vielleicht liegt es daran, das ich in drei Jahren die 6 vor den weiteren Lebensziffern stehen habe, oder aber an der Tatsache, daß ich nie mein Gefühl, die Lust am Leben und Lieben und mich verlieren werde. Werde, weil ich bin wie ich bin.

Was heißt das nur, ich werde alt?

Was heißt das nur, wie soll ich es empfinden?

Ich kann den Morgenhimmel in mir finden

Und Frühlingsstürme – mehr denn je.

Was heißt das nur, ich werde alt?

Was heißt das nur, wie soll man es verstehen?

Ich kann wohl meine Hände altern sehen,

Doch schön ist das Berühren – mehr denn je

Mein Körper ist mir Freund,

Und meine Haut genießt den Wind wie eh und je.

Und all das, was ein reifer Mensch nicht mehr zu fühlen hat,

Das fühl ich mehr denn je.

Was heißt das nur, ich werde alt?

Was heißt das nur, wie soll ich es empfinden?

Ich kann so viel Verwirrung in mir finden

Und ungeduldig bin ich – mehr denn je.

Was heißt das nur, ich werde alt?

Was heißt das nur, wie soll man es verstehen?

Des Lebens Spuren kann ich auf mir sehen,

Doch geh ich neue Wege – mehr denn je.

Was heißt das nur, ich werde alt?

Was heißt das nur, wie soll ich das empfinden?

Ich kann den Morgenhimmel in mir finden

Und Frühlingsstürme – mehr denn je.

Erika Pluhar 

4 Gedanken zu “Mehr denn je

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