7 Gedanken zu “Leerlauf

  1. Pingback: Seht selbst – geteilt von Wortgefühle – romanticker-carolinecaspar-autorenblog.com

  2. Sehr schön und so gefühlvoll, lieber Josef! Für mich fast schon unfassbar, dass ein MANN so schön über Gefühle schreiben kann! 🙂

    Es ist zwar leicht gesagt, aber in so einem Fall sollte man auf sein Herz hören. Ein typischer Fall für „Verstand gegen Gefühl“ … Wenn man vor etwas „flieht“, holt es einen früher oder später wieder ein – man könnte leicht vom Regen in die Traufe kommen..

    Liebe Grüße
    Frieda

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      • Ja, du sagst es… und genau das ist es, was das Leben oft kompliziert macht. Oder sehen nur wir Menschen das immer so? Im Grunde ist es ein einfaches Konzept: Höre auf die Stimme deines Herzens.
        So, und in dem Moment, wo man beschließt, es zu tun, fängt der Verstand zum Schreien an, er hat vor einem Schritt in eine neue (noch unbekannte) Richtung immer Angst, weil er keine Fakten zur Verfügung hat, ob das Vorhaben auch gut gehen würde oder in einem Desaster enden würde. Er, der Verstand weiß gar nichts, aber umso lauter brüllt er im Kopf. Er hasst die Unsicherheit, das unkalkulierbare Risiko und der Herzstimme, der Intuition glaubt er schon gar nichts. Es ist ihm herzlich egal, was die da flüstert.

        Und genau das macht es uns so schwer, in Situationen, in denen wir uns entscheiden müssen, eine Wahl zu treffen. Vielleicht traut man sich auch nicht so richtig, zu groß ist die Angst vor der Reue, die einen womöglich ein Leben lang verfolgen könnte.

        Und was der Mensch am seltensten hat, ist, das Vertrauen im Leben. Einiges könnte sich ja noch mehr verschlimmern, anstatt sich zu verbessern, oder man kommt vom Regen in die Traufe. Doch irgendwann erkennt man, dass alles für etwas gut ist oder war.

        Tja… es hört sich immer so leicht an, wenn einem gesagt wird: Höre auf die Stimme deines Herzens! Und es kommt hinzu, dass man bei gewissen Entscheidungen eventuell gewisse Umstände auch berücksichtigen muss. Aber muss man das wirklich? Wo bleibt die Freiheit, die freie Wahl, die jeder hat, welche von Lebensberatern immer so gerne propagiert wird…?
        Ich glaube, wir sind gar nicht so „frei“, wie wir das immer zu glauben scheinen. Freiheit wäre, in einer bestimmten Situation, die man nicht mehr erträgt, einfach aufzustehen und zu gehen. Ich glaube, dass die Mehrheit das aus bestimmten Gründen (Umstände) nicht macht, sondern in der (nicht zufriedenstellenden) Situation verharrt, solange, bis es irgendwann überhaupt nicht mehr geht, oder man das Gefühl bekommt, selbst krank zu werden, wenn man nichts daran ändert. Tja… alles schon mal dagewesen…

        Liebe Grüße
        Frieda

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