Langsamkeit des Wachsens

Nichts versprochen hatten wir uns,

Gehalten haben wir Alles.

Alles was wir gehalten haben,

hätten wir uns nie versprochen..

©Josef Ambrosch

Liebeslied im alten Stil

Den Tag warten lassen, um mehr von mir zu haben……
Mit diesen Worten, die ich auf meinem https://wortgefuehle.blog vor einiger Zeit geschrieben habe, zeigt sich am besten wie mein Leben, durch langsamer leben, lebendig und intensiv wurde.
Ich liebe es, dieses Leben zu berühren, zu fühlen, und dabei auf meinen Grund zu kommen. Konstantin Wecker singt in seinem wunderschönen Lied „Liebeslied im alten Stil“, dass es die Hauptsache ist sich zu berühren, und in sich einzutauchen. Einzutauchen, ohne zu wissen, wie tief dieses Meer ist.
Das Leben und die Liebe für mich selbst, schenken mir das Vertrauen, fliegen zu lernen, während ich falle.
Es sind meist die kleinen Momente des Glücks, die mich eintauchen lassen, in mich, meine Gefühle und Gedanken.

Kribbeln im Bauch

Liebe

einer der Sinne

die aus dem Gefühl wächst

und von der Leidenschaft

die im Kopf entsteht

manchmal überholt wird

©Josef Ambrosch

Frühlingsgefühle

eigenes Photo 16.03.20

Meine Lieblingsfarbe ist Blumenwiese.

Sie erzählt mir mit Farben Geschichten

wofür den Worten die Farben fehlen.

Der graue Himmel über ihr erinnert mich

an den Farbmalkasten des Lebens,

so wie Du mich an die

Blumenwiese.

©Josef Ambrosch

Jugendliebe

Jugendliebe ist keine Frage

des Alters und der Zeit.

Manchmal findet man sie

erst nach einigen Lieben

am Ende im Alter.

©Josef Ambrosch

Gut tun

Dein Schweigen trifft mich manchmal dort

wo deine Worte mich sonst berühren.

Deine Worte schweigen manchmal dort

wo dann nichts mehr ist.

Genau dort wo dann nichts mehr ist,

finde ich immer

Alles.

©Josef Ambrosch

C‘est La Vie

Wie das Meer

Da ist eine Liebe – zu tief zu erklären

Im Sturm erobert, bevor meine Liebe langsam zu dir fliessen konnte

C’EST LA VIE Emerson, Lake & Palmer (Live at Olympic Stadium Montreal 1977)

youtube.com/watch

Sehnsucht

Manchmal werde

ich

so

müde

weil ich auf mich

aufpasse

dass ich neben

dir

nicht einschlafe

wenn du mich

zwischen den Laken

näher atmest

zu dir

voller Sehnsucht

wie der Mond

nach den Sternen

auf deiner

weiss schimmernden

Haut

@Josef Ambrosch

Sonntag und Zeit

jeden Sonntag verweilen

wir am Frühstückstisch

für zwei

deine Blicke kommen

nicht einfach in Worten

zu mir

sie umgarnen mich

in rosa Gier

nach Lippen und Gedanken

voller Träumerei

wir lieben uns zu sagen

spüren noch die Nacht

alle Worte würden es nur

falsch sagen

was uns beide

gerade glücklich macht

©Josef Ambrosch

Schweißperlen

Momente,

in denen meine Arme dich halten

und ich nicht sicher bin

wo ich aufhöre und wo du anfängst,

lassen uns keine Sandkörner zählen,

nur die Schweißperlen.

Falls mir danach die Worte fehlen

hörst du mich mit deinem Herz,

und aus meinen Augen antwortet Liebe.

©Josef Ambrosch