C‘est La Vie

Wie das Meer

Da ist eine Liebe – zu tief zu erklären

Im Sturm erobert, bevor meine Liebe langsam zu dir fliessen konnte

C’EST LA VIE Emerson, Lake & Palmer (Live at Olympic Stadium Montreal 1977)

youtube.com/watch

Gefühlsgarten

Im Garten der Gefühle
auf einer Bank sitzen.
Manchmal lassen
sie uns weinen,
weil sie wissen,
dass wir bleiben.
Trotzdem, oder
genau deswegen.


@josef ambrosch

Mitnahme

Augsburg, Innenstadt 5:00 am Morgen

Das Bunte der Träume

mit in den Tag nehmen,

und grauen Momenten darin

Farbe geben.

Ich will jedem Traum

und seiner Sehnsucht

Raum und Zeit geben.

@Josef Ambrosch

Verreisen

aus „Gefühlshonig“

Wenn ich einfach dasitze,
verreisen meine Gedanken
in Gefühle und Emotionen.

Begegnungen und Erlebnisse
auf dieser Reise
lassen mich einfach dasitzen
und verreisen.

©Josef Ambrosch

Tomorrow will be blue

Sich mit jeden Sonnenaufgang

an das Schöne erinnern,

bevor das Erwartete geschieht.

©Josef Ambrosch

Glückliches Scheitern

Oft ist das Scheitern

erleichternd

weil es die Schwere

leicht macht

und aus Aufgeben

Loslassen

Dialog

Immer wenn mir

eine Erinnerung

ins Herz fällt,

legen sich Gedanken

sanft dazu,

und die beiden

erzählen sich

die Geschichte

aus zwei Perspektiven.

©Josef Ambrosch

Drehtüre

Der Eingang zur Zeit

ist eine Drehtüre,

durch die ich

einmal öfter hinein

als heraus gehe.

Dazwischen

ein reißender Fluss,

mitten durch das Herz.

@Josef Ambrosch

Selbstverständlichkeit

Abwesenheit


„Als ich, links neben ihr sitzend, mit dem Fuß gegen ihren Stuhl schlug und wahrnahm, daß ich ihn damit nach rechts verrückte, begriff ich, daß sie abwesend war.“

Die Zeilen aus dem Buch „Idylle rückwärts“ von Kurt Drawert zeigt ein Problem in unserer Zeit, welches einfach als selbstverständlich hingenommen wird, nämlich die Selbstverständlichkeit!

Ob im Miteinander im Beruf, Alltag oder Familie, wir erkennen selbstverständlich dass nichts auf dieser Welt selbstverständlich ist, erst dann, wenn es selbstverständlich zu spät ist.

Selbstverständlich ein Wort das leider selbstverständlich geworden ist!

©Josef Ambrosch