Danach

Ziele haben für danach, weil es noch so viel danach geben wird.

( Das Singen werde ich Dresden natürlich ersparen )

Ich würde gern einmal in Dresden singen Reinhard Mey Live 84 youtu.be/9wUSS02lWl4 via @YouTube

Herz aus Glas

Wenn du einen Tag

mein atmendes Herz wärst

würdest du wissen

was ich höre

wenn meine Sehnsucht

dich umarmt

©Josef Ambrosch

Liebeslied im alten Stil

Den Tag warten lassen, um mehr von mir zu haben……
Mit diesen Worten, die ich auf meinem https://wortgefuehle.blog vor einiger Zeit geschrieben habe, zeigt sich am besten wie mein Leben, durch langsamer leben, lebendig und intensiv wurde.
Ich liebe es, dieses Leben zu berühren, zu fühlen, und dabei auf meinen Grund zu kommen. Konstantin Wecker singt in seinem wunderschönen Lied „Liebeslied im alten Stil“, dass es die Hauptsache ist sich zu berühren, und in sich einzutauchen. Einzutauchen, ohne zu wissen, wie tief dieses Meer ist.
Das Leben und die Liebe für mich selbst, schenken mir das Vertrauen, fliegen zu lernen, während ich falle.
Es sind meist die kleinen Momente des Glücks, die mich eintauchen lassen, in mich, meine Gefühle und Gedanken.

C‘est La Vie

Wie das Meer

Da ist eine Liebe – zu tief zu erklären

Im Sturm erobert, bevor meine Liebe langsam zu dir fliessen konnte

C’EST LA VIE Emerson, Lake & Palmer (Live at Olympic Stadium Montreal 1977)

youtube.com/watch

Wenn das Herz sprechen lernt

„Seemond“ https://wortgefuehle.blog/buchshop/

Gefühle,

die ich für dich

in Worte lege.

Worte,

die nie Liebe

übersetzen können.

Liebe,

die sich nur ganz sanft

wie auf Pergament

in die Seele malen lässt.

Seele,

die dem Herzen hilft

sich auszudrücken.

Herzkuss,

der dieser Stille

hinter dem Herzschlag

Worte gibt.

©Josef Ambrosch

Glückliches Scheitern

Oft ist das Scheitern

erleichternd

weil es die Schwere

leicht macht

und aus Aufgeben

Loslassen

Drehtüre

Der Eingang zur Zeit

ist eine Drehtüre,

durch die ich

einmal öfter hinein

als heraus gehe.

Dazwischen

ein reißender Fluss,

mitten durch das Herz.

@Josef Ambrosch

Selbstverständlichkeit

Abwesenheit


„Als ich, links neben ihr sitzend, mit dem Fuß gegen ihren Stuhl schlug und wahrnahm, daß ich ihn damit nach rechts verrückte, begriff ich, daß sie abwesend war.“

Die Zeilen aus dem Buch „Idylle rückwärts“ von Kurt Drawert zeigt ein Problem in unserer Zeit, welches einfach als selbstverständlich hingenommen wird, nämlich die Selbstverständlichkeit!

Ob im Miteinander im Beruf, Alltag oder Familie, wir erkennen selbstverständlich dass nichts auf dieser Welt selbstverständlich ist, erst dann, wenn es selbstverständlich zu spät ist.

Selbstverständlich ein Wort das leider selbstverständlich geworden ist!

©Josef Ambrosch